GERARD GLOTZ Zeichner - Maler - Graphiker
GERARD GLOTZZeichner - Maler - Graphiker

 

 

 

Neue Arbeiten bzw. Details zu Sujets 

In regelmäßigen Abständen finden Sie auf dieser Seite einen Einblick in die Entstehung und Ausführung zu neuen Werken bzw. Details zu früheren Sujets. Aus Dokumentationszwecken

wird keine dieser Ausführungen gelöscht, sondern jede weitere neue Einlassung zu einem Werk/Sujet den chronologisch aufsteigenden Besprechungen vorangestellt.

 

 

New creations / details of my designs  

Here you will find a glance at the development and execution of new works or details of former design regularly. For documentation reasons none of these comments will ever be deleted, but every new comment regarding a work/design will be on top of this site.



Arbeiten 2018

Unterm Sternenhimmel liegt man nicht eng - Schwarz-/Weißstift

Urahnen der Flucht - Ikarus und Daedalus Acryl/Öl

Botticellis Grazien tanzen ins XXI. Jahrhundert - Acryl/Öl

Ein ganz alltäglicher Morgen-Traum - Acryl/Öl

Good Morning California - Schwarz-/Weißstift

Arbeiten 2017

Die Köchin (aus dem Zyklus Leben auf der Burg) - Schwarz-/Weißstift

Der Stolz Schottlands - The Pride of Scotland - Schwarz-/Weißstift

Sieg der modernen Malerei (Tachisten) über die Alten Meister - Öl

Der Stolz Arabians - The Pride of Arabia - Schwarz-/Weißstift

Prüfender Blick - Aquarell

Arbeiten 2016
 

Johanna am Meer - Joan at the Sea

Juli 2015

„CIVITAS BATAVIS … IN AETERNUM“

Mischtechnik aus Buntstift, Acryl, Öl auf Gipsplatte, ???? cm

Das Sujet des Deckengemäldes im Kleinen Passauer Rathaussaal von Ferdinand Wagner diente als Vorlage zu meinem Gemälde. Es ist eine Reminiszenz an meine 30jährige Stadtführertätigkeit an das Bühnenstück (Geschichte und Akteure)  und an die Bühne (Topographie und Gebäude) der Stadt Passau. Die Geschichte repräsentieren Einwohner und Besucher aus verschiedensten Zeiten – von links oben nach rechts: verschiedenste Völker (Kelten, Römer, Hunnen, Boier, Franken, Kreuzfahrer …), St. Severin, Walter von der Vogelweide, unbek. Sänger des Nibelungenliedes, Königin Kriemhild und Bischof (Bf.) Piligrim ( s. Gemälde Gr. Rathaussaal), Bf. Altmann mit Kirche, Bf. Wolfker, C. B. Carlone oder C. Lurago (nicht gesichert – s. Gemälde im Dom), C. Tencalla, Fbf. Wenzel v. Thun, Fbf. Sebastian v. Pötting, Kaiser Leopold !., Prinzessin Eleonore von Pfalz-Neuburg, Prinz Eugen von Savoyen, Napoleon, Bayernkönig Maximilian I. Joseph, Kaiserin Sissi, Prinzregent Leopold von Bayern, Ferdinand Wagner, Adalbert Stifter, Emerenz Meier, W. A. Mozart, Neil Armstrong, Bf. Simon Konrad Landesdorfer sowie links unten: Bf. A. Hofmann, Bf. F. X. Eder, OB E. Brichta, OB H. Hösl, OB W. Schmöller. An diesem Bild malte ich mit Unterbrechungen ca. 25 Jahre, bis ich endlich mit der Ausführung zufrieden sein konnte.

 

“CIVITAS BATAVIS … IN AETERNUM“

Acryl/Canvan on cardboard (???)

Juli 2015

„Die Hunde des Herrn – domini canes – morden nicht mehr“ oder

„Am Morgen nach dem allerletzten Abendmahl“

Acryl/Öl auf Malplatte, 100 x 70 cm

Inspiriert von „Da Vincis Letztes Abendmahl“ und einer kritischen Einstellung zur Geschichte der christlichen Religion entstand mein Gemälde. Als Humanist weiß man um die verschiedensten Religionen, die Menschen seit jeher ausübten sowie um den Untergang dieser Religionen. Sollte auch die christliche Religion jemals untergehen, so wäre ein „allerletztes Abendmahl“ nach Ansicht des Malers ein würdiger Abschluss. Die zahmen Hunde der Putzfrauen symbolisieren die dunkle Geschichte der christlichen Religion, in der Dominikaner einst die Inquisition durchführten und hunderttausende Menschen dem Tode auslieferten.

 

“In the Morning after The Very Last Supper“

Acryl/Canvan on cardboard (100 x 70)

Mutzi des Künstlers Weihnacht 2016 - Cat of the Artist X-Mas 2016 

Juni 2015

„Stürmische Heimkehr auf stillgelegter Gleisanlage“

Acryl/Öl auf Malplatte, 50 x 60 cm

Gemalt zur Themenausstellung  „Sonne, Wind und Regen“ der Gemeinschaftsausstellung der Künstlervereinigung AGON, Höllgasse, Passau.

 

“Homeward“

Acryl/Canvan on cardboard (50 x 60)

März 2015

„L´Adulteri“ (Die Ehebrecher)“

Zeichnung in Schwarzstift/Weißstift mit weißer und schwarzer Tusche

auf grauem Karton (50 x 70).

Für den Titel dieser Zeichnung stand der Roman  L’Adultera von Theodor Storm, in dem eine junge Ehefrau ihren älteren ungeliebten Ehemann  mit einem jüngeren Liebhaber betrügt, Pate. Die weltweite Literatur schreibt seit jeher über die Liebe, erfüllte oder unerfüllte, sehnsüchtige und verbotene Lieben. Umberto Eco schreibt in seinem Roman „Der Name der Rose“:  Omne animal (omnis mundi creatura) triste post coitum (jedes Lebewesen (jedes Geschöpf) ist nach dem Koitus traurig). Dieses Gefühl kennen - nolens volens – vor allem Liebende, die an Partnern gebunden sind und diese mit anderen Partner heimlich betrügen.

 

“L´Adulteri“

Black and white pencil, black and white ink on grey cardboard (50 x 70)

Januar 2015

Good morning AmericaT how are you?

Zeichnung in Schwarzstift/Weißstift und weißen Aquarellpigmenten

auf grauem Karton (50 x 70).

Die Textzeile „Good Morning America how are you“ in dem Folkrocksong „City of New Orleans“ von Arlo Guthrie inspirierte mich zu dieser Zeichnung. Da ich vor dem Fenster ein Portrait meiner Katze platzierte, so fügte ich dem Wort „America“ ein T hinzu, um in „AmericaT“ das Wort „Cat“ (Katze) zu verstecken. Das Good Morning gilt der sich anziehenden Frau, der Katze und der Stadt New York.

Januar 2015

„Hl. Dreifaltigkeit Online – We ´ve catched the Holy Trinity“

Acryl/Öl auf Malplatte mit grober Struktur, 70 x 100 cm

„Rosetta“ hat im November 2014 auf dem „Komet 67P/C-G“ die Sonde "Philae" abgesetzt. Ihre Aufgabe ist es die Atmosphäre des Kometen zu "erschnüffeln" und darin die ersten organischen Moleküle aufzuspüren. Die Ergebnisse der Analysen könnten Aufschluss über die Entstehung unseres Sonnensystems geben. Auch die Frage, ob durch Kometeneinschläge einst Bausteine für das Leben auf die Erde gelangt sind, soll die Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA beantworten helfen. So könnte es den Astrotechnikern eines Tages gelingen, die Dreifaltigkeit einzufangen. Diese Situation habe ich auf dem Gemälde „Dreifaltigkeit Online“ vorweggenommen.

 

September 2014

„Abendwind“

Zeichnung mit Schwarzstift, Weißstift und schwarzer Tusche

auf grauem Papier ( 19,7 x 29,7 cm)

Inspiriert von Edward Hoppers Radierung „Evening Wind“ - eine Frauengestalt kniend auf ihrem Bett vor offenem Fenster und vom Wind bewegten Vorhang - entstand meine gleichbetitelte Zeichnung.

 

“Evening Wind“

Black pencil, white pencil and black ink on grey paper (19,7 x 29,7))

August 2014

„W. A. Mozart in Passau“

Zeichnung in Schwarzstiften und schwarzer Tusche

(42 x 61,5  aufgezogen auf schwarzen Karton 50 x 70).

Im Jahr 2006 gedachte man auch in Passau des 250. Geburtstages von W. A. Mozart (1756 – 1791). Mozart war nur einmal in Passau, nämlich als sechsjähriges Kind im September 1762. Hier spielte er am Flügel mit dem Vater an der Violine dem Passauer Fürstbischof Josef Maria Graf von Thun-Hohenstein vor. Ich wollte zu diesem Ereignis mit einer Zeichnung beitragen, an der ich damals leider nicht vorankam und diese somit ad acta legte. Jetzt im August 2014 konnte ich diese Zeichnung in meinem Atelier vollenden. Sie zeigt den Knaben W. A. Mozart mit Vater während ihres vom Fürstbischof gnädig genehmigten Auftrittes nach mehreren Tagen. Vermutlich ereignete sich diese Aufwartung in einem Raum der Neuen Bischöflichen Residenz, in welcher der Fürstbischof Wohn-, Schlaf- und Empfangszimmer hatte und sich standesgemäß repräsentieren konnte als Bischof und Fürst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Für mein Sujet erfand/erdachte ich ein virtuelles Raumgefüge in der Residenz mit Fensterblicken auf den Stadtteil Innstadt und der Klosterkirche Maria Hilf, welcher Ausblick sich von damals bis heute vermutlich nicht unwesentlich verändert hat, sowie eine Gruppe um den Fürstbischof. Da ein sechsjähriges Kind – ein Genie zwar - vor einem viel zu hohen Flügel sitzt und diesen entsprechend als Musikus einigermaßen bedienen können muss und ich dies in den zeitgenössischen Abbildungen nicht als Vorlage finden konnte, so erhöhte ich den Klavierstuhl des Kindes mit dicken Folianten, auf dem er somit die Tasten ohne Mühe bedienen konnte.

 

“W. A. Mozart in Passau“

Black pencil and black ink, (42 x 61,5 on cardboard 50 x 70)

Juni 2014

„Wollust“

Zeichnung in Schwarzstift/Weißstift und weißen Aquarellpigmenten

auf grauem Karton (50 x 70).

Vorlage für die Zeichnung war die Skulptur „ Der Raub der Proserpina“  von Gian Lorenzo Bernini in der Villa Borghese in Rom.

Pluto (griech. Pluton), Gott der Unterwelt bat Jupiter (griech. Zeus, Göttervater), um die Hand der Proserpina (griech. Persephone), doch der meinte, dass ihre Mutter Ceres (griech. Demeter, Göttin der Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten) es niemals gestatten würde, dass ihre Tochter im düsteren Tartaros (griech. Hades, Toten-/Unterwelt) leben müsste, stellte es ihm aber frei, sie zu entführen, was Pluto dann auch tat. Auf einer Wiese an den Hängen des Ätna, wo Proserpina Blumen pflückte, erschien Pluto mit seinem von vier schwarzen Rossen gezogenen Wagen und schleppte die sich sträubende Proserpina hinab in die Unterwelt. Die untröstliche Mutter erzwang schließlich Jupiters Einverständnis, dass Proserpina nur die Hälfte des Jahres in der Unterwelt verbringen müsse.

Das ausgewählte Detail zeigt wie sich die Hände von Pluto in den Körper von Proserpina drücken. Die meisterliche Ausführung Berninis in Marmor war Anlass, dies als Schwarz/Weißzeichnung auf grauem Untergrund zu versuchen. Da die Zeichnung nur einen Ausschnitt der Skulptur Berninis wiedergibt, so nannte ich das auf Karton gebrachte Sujet „Wollust“.

 

“Voluptuousness“

Black pencil and white pencil on grey cardboard (50 x 70)

 

 

April/Mai 2014

"Heureka“/ „Ich habe es gefunden“/“I´ve found it"

Acryl/Öl auf Malplatte mit grober Struktur, 50 x 50 cm

Das Bild ist eine Parabel auf die Eigenschaft der Menschen ein Leben lang  auf der Suche nach der Erfüllung seines Daseins zu sein – unabhängig vom Tun und Sein seiner Mitmenschen. Der Protagonist im Vordergrund hat das Gesuchte gefunden, ob als Teil oder Ganzes bzw. um welches Objekt es sich handelt, habe ich hier bewusst nicht näher malerisch definiert und somit bleibt das Fundstück ganz im Sinn einer Parabel ganz allein der Deutung des Betrachters überlassen.

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“I´ve found it“

Acryl/Oil on cardboard, with a coarse texture, 50 x 50 cm

März 2014

"Lucretia"

Acryl/Öl auf Malplatte, 70 x 100 cm

Inspiriert durch die Wolkendarstellung des amerikanischen Landschaftsmalers Edwin Frederic Church (1826-1900) auf seinem Gemälde „Dämmerung in der Wildnis“ und einer Landschaftsfotografie im Reiseteil der Wochenzeitschrift DIE ZEIT konstruierte ich das Gesamtsujet dieses Gemäldes. Dabei war von Anfang an geplant, dass mindestens eine Figur als Anlass für eine Geschichte im Bild sei sollte. Durch Zufall ergab sich die Frauenfigur, die im Kofferraum ihres Pkws hantiert. Was hat sie vor? Trifft sie sich zu einem Rendezvous? Will sie illegal Müll entsorgen?  Für das eine spricht ihre elegante Garderobe, die jedoch auch das andere nicht ausschließt. Möchte sie Beeren oder Pilze im nahen Wald sammeln. Dagegen spricht jedoch ihre Garderobe. Oder plant sie ihrem Leben ein Ende zu setzen …? Was hat sie vor? Jeder Betrachter kann sich selbst die Geschichte „ausmalen“. Mit fortschreitenden Malarbeiten fiel mir die Geschichte der „Lucretia“ ein und ich sah im Gesamtsujet eine moderne Darstellung der antiken Sage. Somit nannte ich mein Gemälde „Lucretia“.

(Lucretia war die Gattin des römischen Heerführers Lucius Tarquinius Collatius. Während ihr Gatte mit den römischen Streitkräften die Stadt Ardea belagerte, unterhält sich ihr Gatte mit den anderen Feldherren über die Vorzüge ihrer Ehegattinnen. Um zu überprüfen, ob sie sich während ihrer Abwesenheit auch tugendhaft halten, schlägt er vor nach Rom zu reiten, um zu sehen, womit sich die Frauen gerade beschäftigen. Lucretia war die einzige, die den Erwartungen ihres Gatten entsprach, während die anderen Ehefrauen sich Zechgelagen hingaben. Einer der anderen Heerführer, Sextus Tarquinius, war von Lucretias Schönheit und Tugend so angetan, dass er ein paar Tage später heimlich Lucretia aufsuchte, die ihn ehrenhaft empfing. In der Nacht aber brach er in ihr Schlafgemach ein, bedrohte sie mich einem Dolch und vergewaltigte sie. Daraufhin schrieb sie an ihren Vater und Gatten und nahm ihnen das Versprechen ab, ihre Ehre an Sextus Tarquinius zu rächen. Aus Scham und Gram aber erdolchte sich selber.)

 

“Lucrecia“

Acryl/Oil on cardboard, 70 x 100 cm

November 2013

"Vamos?" (spanisch für "Gehen wir?")

Zeichnung in Schwarzstift/Weißstift und weißen Aquarellpigmenten

auf grauem Karton (50 x 70).

Darling, der Dalmatiner steht fragend zum Ausgehen bereit. Wird er mitgenommen? Hat SIE ein Date, beim dem er dabei sein darf? Hat sie ein Date, bei der Sie dem Gegenüber das Aus erklärt, weil dieser keine Hunde mag? Hat sie ein Date, bei dem der Dalmatiner dabei ist, um zu testen, ob das Gegenüber Hunde mag? Hat sie ein Date, für das sie sich extra so aufgehübscht hat, um dem Gegenüber zu zeigen, was ihm mit seiner Hundeapathie künftig entgehen wird? Die Zeichnung lässt mehrere mögliche Interpretationen zu, sicher ist nur, dass sie und der Dalmatiner ein untrennbares Paar sind.

 

"Are we Going?"

Black pencil and white pencil on grey paper (50 x 70)

19. Oktober 2013

1. Tag des Offenen Ateliers von 11 - 16 Uhr - siehe Medienbericht unter Rubrik Medien

 

05. Oktober 2013 

 

"Magdeburgensis non finis" - 1. Ateliergemälde kurz vor Fertigstellung

Die rechte Szene meines Bildes zeigt einen Ausschnitt aus dem Gemälde "Die Magdeburger Jungfrauen" von Eduard Steinbrück. Er brachte das Massaker von Magdeburg durch die Truppen der Katholischen Liga, angeführt durch Johann Tserclaes Graf von Tilly, im 30jährigen Krieg, am 20. Mai 1631, auf die Leinwand. Dieses Massaker gilt bis heute als Synonym für die Schrecken des Krieges wie Plünderungen, Vergewaltigungen, Ermordungen von Frauen und Kindern, Zerstörungen von Gebäuden, etc. Steinbrücks Szene "Die Jungfrauen von Magdeburg" habe ich mit den Apokalyptischen Reitern eines Dürer-Holzschnittes und einer veränderten Piata nach Michelangelo zum einem Gesamt-Sujet zusammengefügt. Mein Gemälde ist in der Mischtechnik Acryl-Tempera-Öl erstellt.

 

„Magdeburgensis non finis“ – 1st studio painting just about to be finished

 The right scene of my painting shows a detail of the painting “The Virgins of Magdeburg” by Eduard Steinbrück. He put onto the canvas the massacre of Magdeburg by the troops of the Catholic League during the Thirty Years’ War on 20 May 1631, headed by Johann Tseraclaes Earl of Tilly. So far, this massacre is the embodiment of the horror of war like depredation, rape, murder of women and children, destruction of buildings etc. I put together to a new complete design Steinbrück’s scene “The Virgins of Magdeburg” as well as the Apocalyptic Equestrians of a woodcarving by Dürer and a modified Piata according to Michelangelo. For my painting I used the acryl- tempere-oil mixed technique.

  

 

 

"Die Magdeburger Jungfrauen", 1866

Öl-Gemälde von

Eduard Steinbrück (1802 - 1882)

 

“The Virgins of Magdeburg”, 1866

Oil painting by Eduard Steinbrück (1802 – 1882)

11. September 2013

 

Zeichnung: Danaё (aus der griechischen Mythologie)

Schwarzstift mit Goldfarbe

Gewarnt durch ein Orakel „dein Enkel wird dich töten“ sperrte Akrisos, König von Argos, sein einziges Kind, die Tochter Danaё in einen bronzenen Turm ein. Doch Göttervater Zeus begehrte sie und findet Zugang zu ihr, indem er sich in einen goldenen Regen verwandelt und mit Danaё den Sohn Perseus zeugt. Tatsächlich erschlägt später Perseus seinen Großvater Akrisos. Ich habe die Szene „Zeus nähert sich als goldener Regen“ auf eine Insel im Meer, die von Bodyguards bewacht wird, verlegt.

  

Drawing: ”Danaë“ (from the Greek mythology)

Black pencil with golden colour

Warned by an oracle: “your grandchild will kill you” Akrisos, king of Argos, imprisons his only child, his daughter Danaë, in a bronze tower. However, Father of the Gods “Zeus” desires her, gets access to her by transforming himself into a golden rain and he begets their son Perseus with Danaë. As a matter of fact, Perseus strikes dead his grandfather Akrisos later on. I relocated the scene “Zeus approaches as a golden rain” to an island in the ocean which is guarded by bodyguards.

 

 

 

 

Titelbild des Romans "Misanthrops Träume - Ein Maler malt einen Maler ..." 

Schwarzstift 

Eines Tages gab mir der junge unbekannte Schriftsteller Gernot Broll das Manuskript seines Romans "Misanthrops Träume" und bat mich hierfür ein Titelbild zu erstellen. Verschiedene Stellen im Roman boten sich für ein Sujet an. Aber dann las ich in der Mitte des Manuskripts die Zeilen:"Ich sah die Bar, ja sogar den Hocker, auf dem ich nachts saß, und ich erkannte den Maler, der auf dem Bild darüber das Bild von einem Maler malte, der ein Bild von einem Maler malte ..."  Ich wußte sofort, dass diese Szene ein gutes Titelbild ergeben könnte. Der sitzende Maler an der Staffelei vor dem Fenster seines Ateliers war schnell skizziert. Schwieriger gestaltete sich, die gleiche Szene wieder und wieder verkleinert auf die sich wiederholenden Leinwände zu platzieren. Schwierig deshalb, weil der Fluchtpunkt, auf den alle Linien zuliefen, außerhalb der Vorlage lag und die sich stetig verkleinernden Versionen auf den immer kleiner werdenden - leicht geneigten - Leinwänden den Abständen und Größen des Hauptsujets zu entsprechen hatten. Ich brauchte Wochen und eine Anzahl von Versuchen, bis ich diese Probleme gelöst und die Ausführung optimal erledigt hatte und schließlich dem Schriftsteller sein Titelbild übergeben konnte.

 

Cover picture of the novel „Misanthop’s Dreams – a painter painting a painter…”

Black pencil

One day, the young unknown writer Gernot Brolls gave me the manuscript of his novel “Misanthrop’s Dreams” and asked me to create a cover picture for his book. Different chapters of the novel provided ideas for a design. But then, in the middle section of the manuscript I read the lines: “I saw the bar, even the stool I used to sit on at night and I recognized the painter on the picture above who painted the painting of a painter painting a painter…” Immediately, I knew that this scene could be a good cover picture. I easily drafted the painter sitting in front of the easel at the window of his studio. The difficulty was to place this particular scene again and again onto the repeating canvas in the painting. It was difficult because the vanishing point to which all lines were running was placed outside of the original. Furthermore, the constantly diminishing versions onto the diminishing – slightly leaning – canvas had to correspond to the distance and size of the main design. It took me weeks and several attempts until I had solved these problems, completed the execution and finally handed over the cover picture to the writer.

 

Bilder: zum Vergrößern bitte anklicken! 

Pictures: please click to enlarge!

 

 

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